Salutaire MR-MSR ist eine ZPP-konforme Kursleiter-Ausbildung für multimodales Stress- und Ressourcenmanagement im Handlungsfeld Stressbewältigung und Entspannung nach § 20 SGB V.
Die live-online Fortbildung im kompakten Wochenendformat qualifiziert Sie dazu, Stressbewältigungs-Präventionskurse professionell anzuleiten und bei der ZPP einzureichen. Die Ausbildung umfasst eine Mustereinweisung in das Kurskonzept, eine Lehrprobe sowie vollständige Kursunterlagen und Stundenbilder.
MR-MSR steht für Mindful Rational – Multimodales Stress- und Ressourcenmanagement und verbindet fundiertes Stresswissen mit praxistauglichen Methoden der Selbstregulation. Der Ansatz richtet sich besonders an Menschen mit hoher geistiger Arbeitsbelastung, die lernen möchten, Stressmechanismen zu verstehen, Belastung frühzeitig zu erkennen und wirksame Strategien zur Selbststeuerung zu entwickeln.
Das Kursprogramm umfasst 12 Einheiten à 60–75 Minuten und kombiniert theoretische Impulse mit praktischen Übungen wie Atemtechniken, Achtsamkeit, progressiver Muskelrelaxation und Reflexionsmethoden. Ziel ist ein klarer, selbstwirksamer Umgang mit Stress im Alltag und im Berufsleben.
Der Kurs eignet sich für Präventionsangebote, betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) sowie offene Gruppenkurse und erfüllt in Struktur, Methodik und Sprache vollständig die Anforderungen des GKV-Leitfadens Prävention (§ 20 SGB V).
Welche Methodik nutzt Salutaire MR-MSR?
Salutaire MR MSR folgt einem multimodalen, praxisnahen Methodenansatz, der mehrere Ebenen der Stressverarbeitung gleichzeitig anspricht. Dabei werden kognitive, emotionale, körperliche und verhaltensorientierte Techniken gezielt miteinander verbunden, um wirksame und nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.
Das Konzept nutzt Elemente aus:
- der kognitiven Verhaltenstherapie (z. B. Gedankenprotokolle, Reframing),
- der Psychoedukation (z. B. Stressmodelle, Neurobiologie),
- der Achtsamkeitspraxis (z. B. Atemanker, Wahrnehmungsschulung),
- der progressiven Muskelentspannung (PMR),
- sowie Transfermethoden wie Wochenaufgaben, Mini-Gewohnheiten und Selbstreflexion.
Diese Methoden werden nicht isoliert vermittelt, sondern systematisch in das Alltagserleben der Teilnehmenden eingebettet. Jede Einheit besteht aus einem thematisch fokussierten Theorieteil, einer passenden Körper- oder Wahrnehmungsübung sowie einem klar strukturierten Transferimpuls, der zwischen den Einheiten umgesetzt wird.

